Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit durch Organisationen?


Einzelausgabe
UNO,NATO und ISTGH (Unterrichtsmaterial ab Jahrgangsstufe 10/Gymnasiale Oberstufe)
Reihe: Politik betrifft uns
Themengebiet: Kriege, Konflikte , Sachthemen
Erscheinungsjahr: 2012
Zielgruppe: Sekundarstufe II : Ab Jahrgangsstufe 10/Gymnasiale Oberstufe
Beschaffenheit: Heft, DIN A4, 28 Seiten, perforiert, inkl. 2 farbiger OH-Folien und CD-ROM (editierbare Texte und Bilder)
Produktnummer: 40-1202
Produktinformationen "Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit durch Organisationen?"

Diese Unterrichtseinheit hat zum Ziel, dass Ihre Schülerinnen und Schüler die Begriffe Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit mit internationalen Organisationen verknüpfen und diese bewerten können. Dafür benötigen die Schülerinnen und Schüler einerseits den reflektierten Umgang mit Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit sowie andererseits Kenntnisse über die Organisationen UNO, NATO und den IStGH.

Die vorliegende Unterrichtseinheit gliedert sich in vier Teil:

Im ersten Teil setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Begriffen Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit auseinander. Sie lernen hierbei einerseits, wie schwierig es ist, Frieden zu fassen, zu definieren, und andererseits, wie kompliziert es ist, Frieden zu schaffen. Ferner setzt sich die Lerngruppe mit dem Sicherheitsbegriff auseinander. Die Schulung der Methodenkompetenz steht in diesem Teil ganz klar im Vordergrund. Dass Menschenrechtsverletzungen gegen Gerechtigkeit verstoßen, erfahren die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit dem dritten Begriff. Ferner überprüfen sie ihre eigene Bereitschaft zur Verteidigung von Menschenrechten und üben so ihre Handlungskompetenz.

Der zweite Teil umfasst die UNO, verbunden mit der Frage, wie diese Frieden in der Welt schafft. Ihre Analysekompetenz vertiefen die Schülerinnen und Schüler, indem sie die Ziele, Aufbau und Funktion der UNO beschreiben können. Ihre Urteilskompetenz schulen die Schülerinnen und Schüler, indem sie die Chancen und Risiken zur Friedenssicherung abwägen und anhand des aktuellen Syrien-Konfliktes Möglichkeiten der UNO überprüfen und bewerten.

Im dritten Teil geht es darum, die NATO als Organisation zu bewerten, die für Sicherheit sorgt. Anhand der Änderungen in der NATO-Strategie können die Schülerinnen und Schüler den erweiterten Sicherheitsbegriff erläutern sowie die NATO-Strategie von 2010 bewerten.

Um den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) als Organisation, die für Gerechtigkeit sorgt, geht es im im vierten Teil, der den erarbeiteten Gerechtigkeitsbegriff mit dem IStGH verknüpft.

Ihnen stehen für Ihren Unterricht außerdem zwei farbig bedruckte OHP-Folien sowie eine CD-ROM mit editierbaren Texten und Bildern zur Verfügung. Sie können diese Bilddateien dann mittels Beamer oder Whiteboard im Klassenraum präsentieren und sind vom OHP unabhängig. Des Weiteren erhalten Sie zusätzliche Materialien zu den Themen "UN-Sonderorganisationen, Programme und Fonds" und "Placemat".

Über "Politik betrifft uns" – Unterrichtsmaterial für den Politikunterricht

„Politik betrifft uns“ ist eine Fachzeitschriftenreihe zur Unterrichtsvorbereitung in Politik, Sozialkunde, Gemeinschaftskunde bzw. Politische Bildung in der Sekundarstufe II.

Im Abonnement erscheint die Publikation sechsmal im Jahr. Dabei thematisiert eine jede Ausgabe tagesaktuelle Geschehnisse aus Gesellschaft, Politik oder Wirtschaft unter Berücksichtigung der Lehrpläne der Bundesländer.

Auf 28 Seiten wird eine komplette Unterrichtseinheit abgebildet. Aktuelle Texte, Statistiken, Interviews sind mit Aufgabenstellungen so aufbereitet, dass sie als Kopiervorlage direkt im Unterricht eingesetzt werden können. Die dazugehörigen Lösungen stehen Lehrerinnen und Lehrern im „Unterrichtsverlauf“ zur Verfügung. Eine Klausur mit Erwartungshorizont rundet jede Ausgabe ab.

Neben der gedruckten Form erscheint "Politik betrifft uns" auch digital. Online bekommen die Abonnentinnen und Abonnenten Zugriff auf die gesamte Ausgabe als PDF-Datei und editierbare WORD-Datei. So wird die Möglichkeit geboten, Arbeitsblätter für die jeweilige Lerngruppe anzupassen. Außerdem sind Bilder und Karikaturen online einzeln verfügbar, um diese mit Beamer oder interaktivem Whiteboard präsentieren zu können.

„Politik betrifft uns“ ist bestellbar als Zeitschriften- oder Online-Abonnement.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, mit einer erweiterten Schullizenz die Publikation in der Fachschaft und dem Schulnetzwerk zu nutzen.

Aus dem Inhalt


Diese Ausgabe enthält Unterrichtsmaterial zu folgenden Themen:

1. Teil:  Was bedeuten Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit?
  • Friedens-Abc
  • Was ist Frieden?
  • Was bedeutet Sicherheit?
  • Der Sicherheitsbegriff
  • Gerechtigkeit und Recht
2. Teil: Wie schafft die UNO Frieden in der Welt?
  • Die UNO arbeitet (Teil I)
  • Die UNO arbeitet (Teil II)
  • Erklärung zum Tag der Vereinten Nationen und die UN-Charta
  • Wie funktioniert die UNO?
  • UN-Sonderorganisationen, Programme und Fonds
  • Der Weltsicherheitsrat
  • Frieden in der Welt? UN-Charta und Möglichkeiten der UNO
  • Möglichkeiten der Friedenskonsolidierung AKTUELL
  • Proteste in Syrien: „Wir werden siegen“
  • Die UNO handelt
3. Teil: Sicherheit durch die NATO?
  • NATO-Taktik
  • Die NATO im Einsatz
  • Die neue NATO-Strategie
4. Teil: Gerechtigkeit durch Recht? Der IStGH
  • Verbrechen gegen die Menschlichkeit
  • Der Internationale Strafgerichtshof — IStGH
  • Eine Karikatur zum IStGH
  • Der Internationale Strafgerichtshof muss sich bewähren

Einleitung

Die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit ist ein zentrales Ziel der Vereinten Nationen. Seit ihrer Gründung sind sie häufig angerufen worden, eine Eskalation von Streitigkeiten und Kriege zu verhindern, gegnerische Parteien an den Verhandlungstisch zu bringen oder die Wiederherstellung von Frieden nach dem Ausbruch von Konflikten zu unterstützen. Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart haben gezeigt, dass es dabei nicht ausreicht, einen militärischen Konflikt zu vermeiden, um sicheren und dauerhaften Frieden zu schaffen.
Hier zeigt sich die Erkenntnis, zu der bereits der deutsche Philosoph Immanuel Kant in seinem Werk „Zum ewigen Frieden. Ein philosophi-scher Entwurf“ gelangt. Er stellte sich die Frage, wie es Frieden zwischen Staaten geben könne, die sich oft misstrauisch belauerten, einander gegenseitig bedrohten und sich mit Krieg überzögen. Seine Antwort findet sich in einer Art Friedensvertrag, der einen Bund zwischen Staaten vorsieht. Die teilnehmenden Staaten verpflichten sich gegenseitig, Freiheit und Eigenständigkeit zu respektieren und zu schützen. Die Verei-ten Nationen haben diese Gedanken aufgegriffen und in ihrer Charta festgeschrieben.
Die in der UNO-Charta verankerten Bestimmungen über die friedliche Beilegung von Streitigkeiten eröffnen einen Weg für die Sicherung des Friedens, und die Vereinten Nationen sind das Hauptwerkzeug für die Verwirklichung dieses Ziels. Zu ihren Aktivitäten der Friedens- und Sicherheitspolitik gehören demnach Konfliktprävention, Friedensbildung, Friedenssicherung sowie die Durchsetzung von Zwangsmaßnahmen und der Friedenskonsolidierung. Ihre Wirksamkeit jedoch hängt vom politischen Willen der Mitgliedstaaten ab. Es sind die Mitgliedstaaten, und insbesondere die des Sicherheitsrats, die darüber entscheiden, ob, wann und wie die Vereinten Nationen tätig werden sollen.
Bei der Durchsetzung von Zwangsmaßnahmen und der Friedenskonsolidierung werden die Vereinten Nationen zunehmend durch die NATO unterstützt, das mächtigste Militärbündnis, das sich innerhalb der 60 Jahre seines Bestehens zu einer Sicherheitsagentur transformiert hat.
Sicherheit und die damit verbundene Sicherheitspolitik unterliegen einem tiefgreifenden Wandel in Begriff und Funktion. Erfolgte früher eine Beschränkung auf die militärische Sichtweise von Sicherheit, die bedroht wurde durch hochgerüstete Staaten oder Bündnisse, so kam eine Reihe von Gefährdungen hinzu, die einen erweiterten Sicherheitsbegriff zur Folge hatten. Sicherheitspolitische Bedrohungen, wie neue Kriege, Terrorismus, globale Armut sowie ökologische Probleme erfordern eine Ausweitung des Begriffs, der sich auch in den NATO-Einsätzen widerspiegelt.
Die NATO, ihrem Selbstverständnis nach bis 1989 eigentlich ein Bündnis zur reinen Selbstverteidigung, führte 1994/95 im Rahmen des Krieges um Bosnien-Herzegowina im Auftrag der Vereinten Nationen Kampfeinsätze durch. 1999 gab sich die NATO selbst ein Mandat und führte ohne Auftrag der Vereinten Nationen die sogenannte „humanitäre Intervention“ im Kosovo durch. Als humanitäre Interventionen werden militärische Eingriffe in das Hoheitsgebiet eines anderen Staates, der den Schutz seiner Menschen in humanitären Notlagen (z.B. Menschenrechtsver-letzungen) selbst nicht gewährleisten kann, bezeichnet. Der Terroranschlag am 11. September 2001 hatte zur Folge, dass zum ersten Mal in der Geschichte der NATO der Artikel 5 ausgerufen wurde. Dieser verlangt den Beistand aller Bündnispartner für den Fall, dass ein Mitglied angegriffen wird. Die Folge war das Engagement der NATO in Afghanistan, diesmal von der UNO mandatiert. Dort führt seitdem die NATO die Internationale Sicherheitsunterstützungstruppe, kurz ISAF.
Ein weiterer Schritt zur Veränderung der NATO erfolgte nach dem 11. September 2001, verbunden mit der Frage, ob die NATO außerhalb ihres Territoriums in sogenannten „Out-of-Area-Einsätzen“ aktiv werden dürfe. Mit dem Afghanistan-Einsatz zeigte die NATO, dass sie diese Strategie, Krisen dort zu bekämpfen, wo sie entstehen, anstatt eventuelle Auswirkungen in den Mitgliedsländern abzuwarten, ernst nimmt. Hier spiegelt sich das gewandelte Selbstverständnis der NATO wider. Jedoch zeigen die zahlreichen Diskussionen um den Afghanistan-Einsatz sowie um den Begriff Sicherheit, dass die NATO ihre Wandlung noch nicht vollständig hinter sich gebracht hat.
Auf verschiedenen NATO-Gipfeln wurde darüber diskutiert, in welche Richtung sich die NATO weiterentwickeln sollte, so auch anlässlich des 60. Geburtstages der NATO. Dieser stand noch ganz im Zeichen des Afghanistan-Konfliktes. Doch auch hier wurde keine neue Strategie verab-schiedet, lediglich eine Gipfelerklärung abgegeben. Die in Artikel 5 festgelegte Beistandspflicht bleibt nach wie vor ein Grundpfeiler des Bündnisses. Darüber hinaus wurde eingeräumt, dass die Fähigkeit der NATO zur Eindämmung von Krisen gestärkt werden müsse. Speziell in Hinblick auf Afghanistan vereinbarte die NATO, einen Fonds einzurichten, der einerseits afghanische Streitkräfte unterstützen, andererseits auch für den zivilen Wiederaufbau des Landes eingesetzt werden sollte.
Erst 2010 wurde die 1999 verabschiedete und seither gültige Strategie ersetzt. Die neue NATO-Strategie nimmt die neuen Bedrohungsszenarien auf: so ist dort von internationalem Terrorismus, Cyberwar und Rohstoffsicherheit die Rede. Nach wie vor sieht die NATO ihre Aufgabe darin, Unsicherheiten zu verhindern und Kriege zu vermeiden. Sie ist immer noch ein Bündnis der Abschreckung und schreckt mögliche Eindringlinge vom Territorium ihrer Mitglieder ab. Darüber hinaus sorgt sie sich jetzt um die Rohstoffversorgung und erkennt, wie sehr in einer zutiefst vernetzten Welt durch die Manipulation von Datenströmen die Sicherheit gefährdet wird. Mittlerweile werden nicht mehr nur Bomben und Raketen als Gefährdungen angesehen, sondern auch Angriffe auf Infrastrukturen, Stromversorgung und Industrieanlagen.
Ein dritter Baustein, der Frieden und Sicherheit ergänzt und unterstützt, ist die Gerechtigkeit, und zwar in dem Sinne, dass Gerechtigkeit zum Ziel hat, eine Ordnung innerhalb einer Gesellschaft zu schaffen, in der ungerechtes Vorgehen in gerechtes gewandelt wird, etwa durch strafrechtliche Sanktionierung (strafende Gerechtigkeit). Diese Gerechtigkeit muss durch Institutionen wie Gerichte eingehalten werden.
Dass auf internationaler Ebene Frieden und Gerechtigkeit eng miteinander verbunden sind, zeigen die verschiedensten Tagungen und Konfe-renzen, die mit diesem Wortpaar durchgeführt wurden. So haben sich beispielsweise im Juni 2007 in Nürnberg auf der internationalen Konfe-renz „Frieden und Gerechtigkeit — Bausteine der Zukunft“ Vertreter von Staaten und internationalen Organisationen, Praktiker und Wissen-schaftler sowie Mitglieder der Zivilgesellschaft aus aller Welt über die Möglichkeiten von Konfliktbewältigung, Versöhnung und Wiederaufbau ausgetauscht. Eine Schlüsselrolle spielten dabei unter anderem die Fragen nach dem Einfluss des Internationalen Strafgerichtshofs und anderer Justiz-Mechanismen auf die Konfliktdynamik. Der Internationale Strafgerichtshof ist die Organisation, die kriegsbedingte Gewalt aufarbeitet. Er hat seit 2002 seinen Sitz in Den Haag und beruft sich auf das Römische Statut aus dem Jahr 1998, wonach seine Zuständigkeit auf Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Aggressionsverbrechen festgelegt wurde.
Der Internationale Strafgerichtshof kann ausschließlich Verbrechen ahnden, die von Einzelpersonen nach 2002, also nach Inkrafttreten des Statuts, begangen worden sind. Er wird nur dann tätig, wenn ein Staat nicht in der Lage oder willens ist, eine Straftat selbst zu verfolgen. Ermittlungsverfahren können entweder durch Anrufung oder durch die Anklagebehörde eingeleitet werden.
Neben den sogenannten Ad-hoc-Strafgerichten für Jugoslawien und Ruanda ist bisher der Internationale Strafgerichtshof in vier Konfliktsituati-onen in Afrika aktiv geworden: in Nord-Uganda, im Sudan (Darfur), in der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Re-publik. Von den zwölf bisher ausgegebenen Haftbefehlen befinden sich vier Angeklagte in Gewahrsam und sechs noch auf freiem Fuß; vier sind inzwischen gestorben.

Kompetenzerweiterung

Die vorliegende Unterrichtseinheit hat zum Ziel, die Begriffe Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit mit internationalen Organisationen zu verknüpfen und diese zu bewerten. Dafür benötigen die Schülerinnen und Schüler einerseits den reflektierten Umgang mit Frieden, Sicher-heit und Gerechtigkeit sowie Kenntnisse über die Organisationen UNO, NATO und den IStGH.
Aus diesem Grund gliedert sich diese Unterrichtseinheit in vier Teile. Im ersten Teil steht klar die Schulung der Methodenkompetenz im Vordergrund: Hier setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Begriffen Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit auseinander. Dabei ler-nen sie einerseits, wie schwierig es ist, Frieden zu fassen und zu definieren, und andererseits, wie kompliziert es ist, Frieden zu schaffen. Mit der Auseinandersetzung des Sicherheitsbegriffs können die Schülerinnen und Schüler den Unterschied zwischen dem einfachen und dem erweiterten Sicherheitsbegriff beschreiben und dessen Komplexität darstellen sowie sicherheitspolitische Bedrohungen zuordnen. Dass Men-schenrechtsverletzungen gegen Gerechtigkeit verstoßen, erfahren die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit dem dritten Begriff. Darüber hinaus überprüfen die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Bereitschaft zur Verteidigung von Menschenrechten und üben auf diese Weise Handlungskompetenz.
Der zweite Teil umfasst die UNO, verbunden mit der Frage, wie diese Frieden in der Welt schafft. Dass die UNO nicht nur mit negativen Schlagzeilen aufwartet, wenn es darum geht, in Großkonflikten zu vermitteln, sondern auch in verschiedensten Organisationen und Program-men tagtäglich dafür eintritt, Frieden, aber auch Sicherheit und Gerechtigkeit zu schaffen, erfahren die Schülerinnen und Schüler. Ihre Analysekompetenz vertiefen die Schülerinnen und Schüler, indem sie die Ziele, Aufbau und Funktion der UNO beschreiben können. Ihre Urteilskompetenz schulen die Schülerinnen und Schüler, indem sie die Chancen und Risiken zur Friedenssicherung bewerten und anhand des aktuellen Syrien-Konfliktes Möglichkeiten der UNO überprüfen und bewerten.
Im dritten Teil geht es darum, die NATO als Organisation zu bewerten, die für Sicherheit sorgt. Anhand der Änderungen in der NATO-Strategie können die Schülerinnen und Schüler den erweiterten Sicherheitsbegriff erläutern sowie die NATO-Strategie von 2010 bewerten.
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) als Organisation, die für Gerechtigkeit sorgt, verknüpft im vierten Teil den erarbeiteten Gerechtig-keitsbegriff mit dem IStGH. Dabei können die Schülerinnen und Schüler Aufbau und Funktionsweise darstellen. Mithilfe einer Karikatur wird die Analysekompetenz geschult. Die Lernenden können den IStGH sowie seine Möglichkeiten bewerten.