Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

UNSERE GESCHICHTE

Die Gründungsidee (1970)

Die Geschichte von Bergmoser + Höller beginnt mit einer Idee. Um einen Materialdienst für die wachsende Zahl der Pfarr- und Gemeindebriefe zu konzipieren, tut sich der Verlags- und Werbekaufmann Josef Bergmoser mit dem Journalisten und Publizisten Karl R. Höller zusammen. Am 25. Oktober 1970 erscheint die Null-Nummer von „IMAGE – Das Bild unserer Pfarrei". Vertrieb und Auslieferung erfolgen im Hobbykeller der Familie Bergmoser.

Schon ein Jahr später übernimmt der junge Verlag als GbR die Betreuung der „Sonntagsdienste" und eröffnet damit eine ganze Palette liturgischer und pastoraler Publikationen nach dem Konzept der „praktischen Hilfen" („Leitlinien").

Organisches Wachstum und neue Zielgruppen

Ein besonderes Charakteristikum des Verlags Bergmoser + Höller ist das organische Wachstum. Eine Idee gebiert weitere, ein Bedarf weckt den anderen, auf eine interessierte Zielgruppe folgt die nächste. So stehen die „Sonntagsdienste" Pate für die „Gottesdienste mit Kindern und Jugendlichen" (heute: „Botschaft – Familie & Jugend") und schließlich für „Gottesdienste vorbereiten" mit Blick auf priesterlose Gemeinden. Aus dem katholischen Predigerdienst „Die Botschaft heute" erwächst die „Werkstatt für Liturgie und Predigt" für die evangelischen Kollegen. Der katholische Pfarrbrief-Materialdienst IMAGE wird ökumenisch.

Einschneidend ist die Übertragung der Idee praktischer Materialdienste auf die Bereiche von Schule und Vorschule/Kindergarten. 1977 beginnt mit „Sozialwissenschaft betrifft uns" (heute: „MEIN FACH – Politik Sek II") die bekannte Reihe der Unterrichtshilfen des Verlags für die Jahrgangsstufen Sek. I und Sek. II. Auf die sehr erfolgreichen „Bausteine Kindergarten" 1979/80 folgen 1988 die „Bausteine Grundschule" und – auf anderer Ebene – 1993 die „Bausteine Altenarbeit" und 1998 die „Bausteine für Frauengruppen".

Bereits 1978 schafft sich der Verlag mit „ideen archiv", der wachsenden Sammlung von Werbegrafiken, ein weiteres Standbein.

Vom Familienunternehmen zur Aktiengesellschaft

Die „Gesellschaft mit beschränkter Haftung" (GmbH), 1979 durch Martha und Josef Bergmoser, Inge und Karl R. Höller gegründet, bezieht bereits ein Gebäude an der Aachener Karl-Friedrich-Straße, das sich nach dem Prinzip des organischen Wachstums seit 1977 in fünf Bauphasen (1979, 1982, 1987, 1992 und 1999) erweitert. 2001 wird der Verlag in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Um stärkeren Einfluss auf Dienstleistungen für den Verlag zu nehmen, sind die Verlagsgründer mit wechselnden Anteilen an den Firmen „Image Druck GmbH" seit 1973, der „Bergmoser + Höller Agentur für Öffentlichkeitsarbeit GmbH" seit 1981 und der „graphodata AG" seit 1987, einer Agentur für alle Leistungen der Druckvorbereitung und New Media, beteiligt.

Generationswechsel und neue Ära

Der Generationswechsel in der Unternehmerführung beginnt 1995 mit dem Eintritt von Andreas Bergmoser, der in der Nachfolge seines Vaters die kaufmännische Leitung des Verlags übernimmt. 2003 übernimmt Peter Enno Tiarks die Programmleitung von Karl R. Höller, der 2005 den Vorsitz im Aufsichtsrat übernimmt. Zum gleichen Zeitpunkt kann mit Uwe Hoch ein ausgewiesener Branchenkenner für die Mitarbeit im Kontrollgremium gewonnen werden.

Am 1. April 2024 endet mit dem Ausscheiden von Peter Enno Tiarks als Vorstandsmitglied und Programmleiter eine prägende Ära im Verlag. Bereits zum 8. Januar 2024 tritt mit Michael Bruns ein erfahrener Verlagsexperte in den Vorstand ein, der seither gemeinsam mit Andreas Bergmoser die Geschäfte führt und insbesondere Programm, Vertrieb und strategische Ausrichtung verantwortet. Auch im Aufsichtsrat vollzieht sich ein Generationswechsel: Im Juli 2025 scheidet Prof. Thomas Wirth nach zehnjähriger Tätigkeit aus dem Gremium aus. Mit Werner Pehland gewinnt der Verlag einen ausgewiesenen Medienexperten hinzu, der die strategische Weiterentwicklung, insbesondere im digitalen und KI-gestützten Bereich, begleitet.

Getragen von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einer klaren strategischen Ausrichtung blickt Bergmoser + Höller zuversichtlich in die Zukunft – im Bewusstsein einer Geschichte, die geprägt ist von Ideen, Mut und dem Willen zur stetigen Weiterentwicklung.