Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?


Einzelausgabe
Zwischen Großraumbüro und Homeoffice - Chancen und Herausforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt (Unterrichtsmaterial ab Jahrgangsstufe 10/gymnasiale Oberstufe)
Reihe: Politik betrifft uns
Themengebiet: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2021
Zielgruppe: Sekundarstufe II: Ab Jahrgangsstufe 10, Gymnasiale Oberstufe
Beschaffenheit: Print: Heft, DIN A4, perforiert, 28 Seiten, inkl. 2 farbiger OH-Folien; Online: Heft (PDF und Word), Bilder (.jpg)
Format (Abmessungen): 21x29,7cm
Seitenzahl: 28
Produktnummer: 40-2106

21,50 €

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Produktinformationen "Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?"

Die Berufsarbeit nimmt in unserem Leben eine zentrale Bedeutung ein. Von besonderer Relevanz erscheint in diesem Kontext die von Anpassungstendenzen geprägte Modifikation der Arbeitswelt. Im Rahmen dessen bilden fortlaufende Veränderungen der Beschäftigungs- und Produktionsstrukturen ein zentrales Entwicklungsmerkmal moderner Volkswirtschaften. - Im Zuge des industriellen Wachstumsprozesses verlagerte sich z.B. der Schwerpunkt der Wirtschaftstätigkeit zunächst vom primären Wirtschaftssektor zum sekundären Sektor und schließlich zum tertiären Sektor. Ausmaß und Richtung des Strukturwandels werden im Wesentlichen durch Veränderungen der Nachfrage und unterschiedlich rasche Produktivitätsfortschritte in den einzelnen Wirtschaftssektoren bestimmt. Zudem offenbarten uns die arbeitsmarktbezogenen Reaktionen auf die Coronapandemie einmal mehr den schnellen und volatilen Prozesscharakter des Marktes:
"Die Arbeitswelt verändert sich, die Wünsche der Beschäftigten aber auch." Mit dieser Prämisse sollen sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Heft auseinandersetzen.


Die vorliegende Unterrichtseinheit gliedert sich in vier Segmente:

In der Gesamtbetrachtung widmet sich das Heft dem Verstehensprozess wirklichkeitsbezogener Strukturen und Prozesse, hinsichtlich der Vermittlung gesellschaftswissenschaftlich relevanter Erkenntnisse mit Bezug auf die Arbeitsmarktentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und trägt somit in besonderer Weise zur Ausgestaltung eines Orientierungs-, Deutungs-, Kultur- sowie Weltwissens der Schülerinnen und Schüler bei.

  • Im ersten Teil erarbeiten die Schülerinnen und Schüler maßgebliche Entwicklungsprozesse in der Wirtschaftsstruktur moderner Volkswirtschaften im Kontext der Schwerpunktverlagerung der Wirtschaftstätigkeit vom primären über den sekundären, hin zum tertiären Sektor und können dementsprechend den wirtschaftlichen Strukturwandel mit Bezug auf die Begriffe "Industriegesellschaft", "Dienstleistungsgesellschaft", "Tertiärisierung des sekundären Sektors" und "Digitalisierung" beschreiben und erörtern.
  • Im zweiten Teil erkennen, erläutern und beurteilen die Lernenden Entgrenzung, Verdichtung, Digitalisierung und Mobilität als grundlegende Entwicklungstendenzen der modernen Arbeitswelt.
  • Nach dem Blick auf den zurückliegenden Entwicklungsprozess sowie auf die aktuelle Ausgestaltung des Arbeitsmarktes bezieht sich der dritte Teil dieses Heftes auf die Anforderungen und Erwartungen, die der Markt zukünftig an Arbeitnehmer/-innen und Arbeitgeber/-innen stellen wird. Die Schülerinnen und Schüler erschließen, welche schulischen, sozialen und fachlichen Qualifikationen sie individuell als konkurrenzfähige Bewerber/-innen am Arbeitsmarkt besitzen bzw. entwickeln müssen.
  • Der vierte Teil umfasst eine für die Oberstufe/ Qualifikationsphase geeignete Klausur mit dem Schwerpunktthema Ausprägung und Folgen von Arbeitslosigkeit.

Über "Politik betrifft uns" – Unterrichtsmaterial für den Politikunterricht

„Politik betrifft uns“ ist eine Fachzeitschriftenreihe zur Unterrichtsvorbereitung in Politik, Sozialkunde, Gemeinschaftskunde bzw. Politische Bildung in der Sekundarstufe II.

Im Abonnement erscheint die Publikation sechsmal im Jahr. Dabei thematisiert eine jede Ausgabe tagesaktuelle Geschehnisse aus Gesellschaft, Politik oder Wirtschaft unter Berücksichtigung der Lehrpläne der Bundesländer.

Auf 28 Seiten wird eine komplette Unterrichtseinheit abgebildet. Aktuelle Texte, Statistiken, Interviews sind mit Aufgabenstellungen so aufbereitet, dass sie als Kopiervorlage direkt im Unterricht eingesetzt werden können. Die dazugehörigen Lösungen stehen Lehrerinnen und Lehrern im „Unterrichtsverlauf“ zur Verfügung. Eine Klausur mit Erwartungshorizont rundet jede Ausgabe ab.

Neben der gedruckten Form erscheint "Politik betrifft uns" auch digital. Online bekommen die Abonnentinnen und Abonnenten Zugriff auf die gesamte Ausgabe als PDF-Datei und editierbare WORD-Datei. So wird die Möglichkeit geboten, Arbeitsblätter für die jeweilige Lerngruppe anzupassen. Außerdem sind Bilder und Karikaturen online einzeln verfügbar, um diese mit Beamer oder interaktivem Whiteboard präsentieren zu können.

„Politik betrifft uns“ ist bestellbar als Zeitschriften- oder Online-Abonnement.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, mit einer erweiterten Schullizenz die Publikation in der Fachschaft und dem Schulnetzwerk zu nutzen.

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Aus dem Inhalt


Diese Ausgabe enthält Unterrichtsmaterial zu folgenden Themen:

1. Teil: Der Wandel unserer Arbeitswelt
  • Entwicklungsprozesse in der Wirtschaftsstruktur moderner Volkswirtschaften
  • Wirtschaftsstruktur im Wandel
  • Zur Person: Jean Fourastié
  • Veränderung der Arbeitswelt am Ende des 20. Jahrhunderts
  • Arbeitswelt im Wandel
  • Wortspeicher (Planwirtschaft/Rationalisierung)
  • Der Weg in die Dienstleistungsgesellschaft
  • Was Arbeit für uns bedeutet
  • Verlagerung der Beschäftigungsschwerpunkte
  • Veränderung der Erwerbstätigenstruktur
  • Methodenkarte: Analyse von diskontinuierlichen Texten
  • Matrix: Was Arbeit für uns bedeutet
2. Teil: Wie wir in Zukunft arbeiten: Flexibel, digital und entgrenzt?
  • Flexible Gestaltung der Arbeitszeit – Bundestagsrede von Beate Müller-Gemmeke, Bündnis 90/Die Grünen
  • Wirklich süß! Wie viel Zucker enthalten unsere Lebensmittel?
  • Flexible Arbeitszeitformen sind heutzutage auf unserem Arbeitsmarkt Realität – Bundestagsrede von Jana Schimke, CDU
  • Ergänzende Videobeiträge der Bundestagsdebatte zur Zukunft der Arbeit EXTRA (extra 01)
  • Der Blick durch die Lupe: Pläne der Parteien in der Arbeitsmarktpolitik (Bundestagswahl 2021)
  • Hilfekärtchen Urteilsbildung (Kriterien und Perspektiven)
3. Teil: Ein Blick in die Zukunft: Anforderungen und Erwartungen an eine moderne Arbeitswelt
  • Wie die Arbeitswelt nach Corona aussehen wird
  • Modelle flexibler Arbeitszeitgestaltung
  • Diese Kompetenzen sind in der Post-Corona-Ära auf dem Arbeitsmarkt gefragt
  • Karikatur: Industrie 4.0 human gestalten
  • Ursachen von Arbeitslosigkeit in Deutschland
4. Teil: Klausurvorschlag + Erwartungshorizont
  • Klausurvorschlag
  • Erwartungshorizont EXTRA


Einleitung

Im September 2021 veröffentlichte das Statistische Bundesamt auf seiner Internetseite die Zahlen zur Erwerbstätigkeit in der Bundesrepublik Deutschland. Demzufolge gehen aktuell 44,9 Millionen Menschen mit einem Wohnort in Deutschland einer Erwerbsarbeit nach. Konträr hierzu stehen 1,57 Millionen Menschen, die nach Berechnung auf Basis der Arbeitskräfteerhebung im August 2021 erwerbslos gemeldet waren. Die Erwerbslosenquote lag dementsprechend bei 3,6 Prozent. – Jeden Monat verfolgen wir ritualisiert in digitalen oder analogen Medien die Veröffentlichungen zu Zahlen und Daten den Arbeitsmarkt betreffend. Unser Blick fällt dabei auf branchen- und strukturspezifische oder konjunktur- bzw. saisonbezogene Entwicklungen. Wissenschaftliche Analysen und journalistische wie politische Kommentare rahmen die blanken Zahlen ein. Programme und Vorstellungen zur zukünftigen Ausrichtung des Arbeitsmarktes werden veröffentlicht, diskutiert, umgesetzt oder verworfen. – Diese zusammenfassende Auswahl einiger Elemente der Arbeitsmarktpolitik zeigt bereits, welchen sozialen und gesellschaftlichen Wert das Thema Arbeit in unserem Leben besitzt.

Welche Bedeutung nimmt es aber individuell für unser Leben ein? – Bereits im Kindesalter entwickeln wir Vorstellungen von unserem Traumberuf und setzen Hoffnungen und Erwartungen in diese berufliche Ausrichtung. In der Schule absolvieren wir dann später Berufsfeld- und Betriebspraktika und erforschen mithilfe unterschiedlicher Beratungselemente und Potenzialanalysen, welche unserer Fähigkeiten zu den am Arbeitsmarkt geforderten Kompetenzen passen. Nach einer Ausbildung, dem Studium oder einer Kombination aus beidem bieten wir unsere Arbeitskraft schließlich an entsprechenden Märkten an. Wir sehen in unserer Tätigkeit im besten Fall eine Berufung bzw. einen Faktor unserer Persönlichkeitsentwicklung, die von einem sinnvoll strukturierten Tagesablauf, dem sozial-interaktiven Kontakt mit anderen Menschen oder dem Wert, den wir in unserer Arbeit erkennen, geprägt ist. Neben dieser idealistischen Bedeutungsdarstellung dient Erwerbsarbeit für viele von uns aber vornehmlich als Element der Existenzsicherung und somit der Generierung von Einkommen, welches maßgeblich von der Position am Arbeitsmarkt bestimmt wird, die wir nach unserer Ausbildung oder einer beruflichen Weiterentwicklung einnehmen.

Die Arbeit bzw. deren vielfältige Bedeutung nimmt in unserem Leben demzufolge eine durchaus zentrale Bedeutung ein. Von besonderer Relevanz erscheint in der Folge auch die von Anpassungstendenzen geprägte Modifikation der Arbeitswelt. Die fortlaufende Veränderung der Beschäftigungs- und Produktionsstrukturen ist ein zentrales Entwicklungsmerkmal der modernen Volkswirtschaften. Im Zuge des industriellen Wachstumsprozesses verlagert sich der Schwerpunkt der Wirtschaftstätigkeit zunächst vom primären Wirtschaftssektor zum sekundären Sektor und schließlich zum tertiären Sektor. Ausmaß und Richtung des Strukturwandels werden im Wesentlichen durch Veränderungen der Nachfrage und unterschiedlich rasche Produktivitätsfortschritte in den einzelnen Wirtschaftssektoren bestimmt.

Nicht zuletzt die arbeitsmarktbezogenen Reaktionen auf die Coronapandemie offenbarten uns einmal mehr den schnellen und volatilen Prozesscharakter des Marktes: „Die Arbeitswelt verändert sich, die Wünsche der Beschäftigten aber auch. Die Arbeitswelt wird flexibler, sie wird arbeitsintensiver, oft steht weniger Personal zur Verfügung“, so fasst Beate Müller-Gemmeke, Mitglied des Bundestags für die Partei Bündnis 90/Die Grünen, die aktuelle Entwicklung am Arbeitsmarkt aus ihrer Sicht zusammen. Zahlreiche Beschäftigte möchten heute mehr Zeit in Familie und Freunde investieren, wollen vielleicht gerne etwas später mit der Arbeit beginnen, damit sie sich um die Kinder kümmern können, sie hätten gern einen freien Nachmittag für den Besuch der Eltern, und sie streben einen Tag Homeoffice an, um sich die Fahrzeit ins Büro zu sparen. Das Ergebnis dieser Überlegungen scheint klar: Die Beschäftigten benötigen mehr Zeitsouveränität; denn Arbeitszeit ist Lebenszeit. Manche wollen weniger arbeiten, andere wollen mehr arbeiten, wieder andere sind mit ihrem Arbeitsumfang zufrieden. Viele müssen Vollzeit arbeiten, weil sie sich kürzere Arbeitszeiten finanziell gar nicht leisten können. Entsprechend dieser Vorstellung soll sich der Arbeitsmarkt an die Bedürfnisse und Lebensplanungen der Arbeitnehmer/-innen anpassen und nicht umgekehrt.

Prof. Dr. Wilhelm Bauer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft, resümiert in diesem Kontext, dass die Pandemie in den Unternehmen und Verwaltungen zu vielen Umbrüchen geführt habe. Wir würden eine nie gesehene Innovationsdynamik erleben: Alles werde digitaler, agiler und noch volatiler. – Mit den oben genannten Entwicklungstendenzen des deutschen Arbeitsmarktes sowie den sich offenbarenden Chancen und Herausforderungen sowohl für Arbeitnehmer/-innen als auch Arbeitgeber/-innen sollen sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe dieses Heftes in kooperativ-analytischen Prozessen auseinandersetzen, um für sich einen kompetenz- und sachorientierten entwicklungspädagogischen Mehrwert zu eröffnen.



Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler

Die vorliegende Unterrichtseinheit gliedert sich in vier Segmente, die in ihrem Zusammenspiel einen Beitrag zur Entwicklung der fachspezifischen Kompetenzen und zum Verstehen wirklichkeitsbezogener Strukturen und Prozesse leisten. Hinsichtlich der Vermittlung gesellschaftswissenschaftlich relevanter Erkenntnisse mit Bezug auf die Arbeitsmarktentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland trägt die Unterrichtsreihe in besonderer Weise zur Ausgestaltung eines Orientierungs-, Deutungs-, Kultur- sowie Weltwissens der Schülerinnen und Schüler bei. Zudem sollen Materialauswahl und Leitlinien der Aufgabengestaltung zur Entwicklung der eigenen Identität beitragen, innerhalb derer die Fähigkeit zur selbstständigen Urteilsbildung trainiert wird, um damit die Wahrnehmung eigener Lebenschancen sowie der reflektierten Auseinandersetzung mit differenten Lebenswirklichkeiten zu schärfen (u.a. Handlungskompetenz).

Einleitend erarbeiten die Lernenden maßgebliche Entwicklungsprozesse in der Wirtschaftsstruktur moderner Volkswirtschaften im Kontext der Schwerpunktverlagerung der Wirtschaftstätigkeit vom primären über den sekundären hin zum tertiären Sektor und können dementsprechend den wirtschaftlichen Strukturwandel mit Bezug auf die Begriffe „Industriegesellschaft“, „Dienstleistungsgesellschaft“, „Tertiärisierung des sekundären Sektors“ und „Digitalisierung“ beschreiben und erörtern (Sachkompetenz). Parallel zur sachinhaltlichen Erschließung von Informationstexten fordert der erste Teil dieses Heftes ebenfalls eine analytische Auseinandersetzung mit diskontinuierlichen Texten unter Zuhilfenahme einer entsprechenden Methodenkarte (Methodenkompetenz). Des Weiteren wird der Bezug zur gesellschaftlichen und individuellen Bedeutung von Arbeit vor dem Hintergrund unterschiedlicher Berufe bzw. Berufsfelder hergestellt, um die Anbindung an berufsorientierende Elemente in der gymnasialen Oberstufe zu schaffen. .

Das Fundament des zweiten Teils bilden analog und digital präsentierte Bundestagsreden unterschiedlicher Parteien, anhand derer die Schülerinnen und Schüler Entgrenzung, Verdichtung, Digitalisierung und Mobilität als grundlegende Entwicklungstendenzen der modernen Arbeitswelt erkennen, erläutern und beurteilen sollen. In der Folge erschließt die Lerngruppe in einem kooperativen Lernprozess Programmeckpunkte zur Arbeitspolitik der im Bundestag vertretenen Parteien. In der Folge einer Zusammenführung aller Arbeitsergebnisse sollen die Lernenden ein kriterienbasiertes Urteil zur zukünftigen Ausrichtung der Arbeitsmarktpolitik der Bundesrepublik Deutschland formulieren (Urteilskompetenz).

Nach dem Blick auf den zurückliegenden Entwicklungsprozess sowie auf die aktuelle Ausgestaltung des Arbeitsmarktes bezieht sich der dritte Teil dieses Heftes auf die Anforderungen und Erwartungen, die der Markt zukünftig an Arbeitnehmer/-innen und Arbeitgeber/ -innen stellen wird. Auf die sachanalytische Auswertung verschiedenartiger wissenschaftlicher Positionen folgend, erschließen die Schülerinnen und Schüler, welche schulischen, sozialen und fachlichen Qualifikationen sie individuell als konkurrenzfähige Bewerber/-innen am Arbeitsmarkt besitzen bzw. entwickeln müssen. In einer diskursiv angelegten Abschlusssequenz dieses Materials beschreiben sie im weiteren Verlauf zunächst die Zunahme atypischer Beschäftigungsformen als Folge der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und erörtern daran anknüpfend Vor- und Nachteile, die sich für sie als Arbeitnehmer/-innen aus unterschiedlichen Modellen flexibler Arbeitszeitgestaltung ergeben könnten (Methoden-, Handlungs- und Urteilskompetenz). Im letzten Baustein des dritten Teils sollen sie Ursachen von Arbeitslosigkeit unterscheiden und insbesondere die Dimension struktureller Arbeitslosigkeit anhand eines Beispiels beschreiben und ihre gegenwärtige Bedeutung einschätzen.

Der vierte Teil umfasst eine für die Oberstufe/Qualifikationsphase geeignete Klausur (Darstellung – Analyse – Erörterung) sowie einen Erwartungshorizont, der in Form eines Maximalkatalogs gestaltet ist. .