Klaus Mann: "Flucht in den Norden"


Einzelartikel
Reihe: Deutsch betrifft uns
Zielgruppe: Lehrer/-innen für die Sek. II und die Klasse 10
Beschaffenheit: Heft, DIN A4, 32 Seiten, perforiert, inkl. 2 farbiger OH-Folien
Autor: Reinecke, Anneliese
Produktnummer: 42-0802

15,90 €

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Produktinformationen "Klaus Mann: "Flucht in den Norden""

Klaus Mann, selbst schon 1933 kurz nach Hitlers Machtantritt emigriert, hat mit "Flucht in den Norden" 1934 den ersten Exilroman geschrieben. Sachinformationen über den Autor sowie über die Situation deutscher Emigranten sollen den Schülerinnen und Schülern die zeitgeschichtliche Einordnung und das Verstehen der Handlung erleichtern.

Klaus Mann hat den Roman in der Erinnerung an Erlebnisse in den unbeschwerten Jahren vor der Emigration geschrieben. Deshalb vermittelt ein Vergleich mit Auszügen aus Tagebüchern, aus "Nördlicher Sommer" und aus Dokumentationen über sein Leben einen Einblick in den literarischen Schaffensprozess und zeigt, wie Erlebtes um einer politischen Aussage willen umgedeutet wurde.

Das politische Anliegen, das auch den Ausgang des Romans bestimmt, ist den Auszügen aus theoretischen Texten und aus der autobiographischen Schrift "Der Wendepunkt" zu entnehmen. Die Aktualität des Werkes besteht darin, dass die Darstellung von Heimatlosigkeit, von Fremdsein, von Außenseiterproblemen und von illusionsloser Liebe eine überzeitliche Bedeutung hat. Die ausgewählten kurzen Texte zu Liebe, Einsamkeit, Sterben und Tod von Klaus Mann können zusammen mit den beigefügten Vergleichstexten für eine erweiterte Auseinandersetzung mit dem Roman herangezogen werden.
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Aus dem Inhalt


  • 1. Johanna auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus
  • 2. Welten und Scheinwelten
  • 3. Erlebnishintergrund und politisches Anliegen
  • 4. Drei Menschen auf der Flucht vor sich selbst
  • 5. Liebe, Einsamkeit und Tod
  • 6. Der Romanschluss als persönliches Bekenntnis