"150 Jahre BuHV"

Citypastoral
V. l. n. r.: Josef Bergmoser, Jürgen Maubach (Vorsitzender des Vereins Kirche für die Stadt e.V.), Dr. Karl R. Höller, Olaf Popien (ev. Pfarrer)

Spende für die Aachener Citypastoral: „Mehr als nur eine finanzielle Unterstützung“

Eine Geldspende in Höhe von 7.000 Euro übergaben am Dienstag, dem 15. Mai 2007, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Aachener Bergmoser + Höller Verlages der ökumenischen Cityseelsorge. Die Verlagsgründer Josef Bergmoser (80) und Karl R. Höller (70) hatten bei einem Festakt anlässlich ihrer Geburtstagsjubiläen im April auf persönliche Geschenke verzichtet und stattdessen um Gaben für den „Kirche für die Stadt e.V.“ gebeten. Der Verein habe diese Unterstützung verdient, weil er auf innovativen Wegen den christlichen Glauben in der City darstelle und mit ungewöhnlichen Mitteln Öffentlichkeitsarbeit für das Evangelium leiste. Dieser Aufgabe sieht sich auch der 1971 gegründete Bergmoser + Höller Verlag verpflichtet. Nach dem Prinzip „Aus der Praxis für die Praxis“ bietet er in verschiedenen Reihen Materialien für die Arbeit der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, der Lehrer/-innen und Erzieher/-innen in Schule, Vorschule und Kindergarten sowie der Mitarbeiter/-innen in der Altenarbeit.

Die ökumenische Cityseelsorge, die mit Projekten wie der Nacht der offenen Kirchen, der Valentinsfeier für Verliebte und Paare oder religiösen Akzenten am Rande des Weihnachtsmarktes auf sich aufmerksam macht ist dauerhaft präsent in der Fußgängerzone mit der Citykirche St. Nikolaus. Seit 5 Jahren entwickelt sich die Citykirche als religiöses Lernfeld für Passanten und Anlaufstelle für Suchende. Derzeit laufen Überlegungen zur Einrichtung einer Anlauf- und Informationsstelle sowie zur Neugestaltung der Kapelle als starken, mystischen Ort im säkularen Kontext der Stadt. „Für uns bedeutet diese Spende mehr als eine finanzielle Unterstützung“, freuen sich Pfr. Armin Drack und Pastoralreferent Patrick Wirges als Akteure vor Ort. „Wir nehmen sie auch als Anerkennung unseres neuen Ansatzes der ökumenischen Cityseelsorge. Dieses Geschenk enthält ein Lob, das motiviert, unser Projekt weiterzuentwickeln.“

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