"150 Jahre BuHV"

NACHLESE der Feierlichkeiten am 25. April 2007 in Aachen

Begrüßungsrede von Herrn Andreas Bergmoser

Liebe Gäste, verehrte Damen und Herren,

ich begrüße Sie herzlich, auch im Namen meines Vorstandskollegen Peter Tiarks, auf der Jubiläumsfeier der beiden Verleger Josef Bergmoser und Dr. Karl Höller, die gerade ihren 80. und 70. Geburtstag begehen konnten.

Lieber Herr Höller, lieber Papa,

nachdem wir gerade eben schon im Dom „Danke“ gesagt haben, freuen wir uns Euch nun in diesem festlichen Rahmen zu ehren.

Sie, liebe Gäste, bringen mit Ihrer Anwesenheit die Hochachtung vor den Jubilaren und Anerkennung ihrer Leistung zum Ausdruck. Dafür danken wir Ihnen.

Ohne einzelne Gäste herausheben zu wollen, so ist doch die Herkunftsvielfalt bemerkenswert. Ich würde gerne kurz die Gruppen vorstellen, die sich heute hier versammelt haben: Herausgeber & Autoren, Kollegen aus Verlagen & berufliche Wegbegleiter, Abgesandte aus Kirche, Verbänden, Freunde, Verwandte & Nachbarn, Presse, Mitarbeiter & die Führungs­teams Eurer Unternehmen.

Ohne den Festrednern etwas vorweg nehmen zu wollen, so gibt es einen Aspekt, der Herrn Tiarks und mir so wichtig ist, dass ich an dieser Stelle ein paar Worte darüber verlieren möchte. Es geht um das Thema Generationenwechsel.

Die Übergabe der Unternehmensleitung von einer Generation zur Nächsten ist immer anspruchsvoll – ganz besonders jedoch in eigentümergeführten Familienunternehmen.

Wir können, glaube ich, mit Fug und Recht sagen, dass wir diese kritische Phase des Unternehmens seit geraumer Zeit gemeistert haben.

Heute kann ich beurteilen, dass die eigentliche Leistung des Generationenwechsels vom Senior zu leisten ist.

Ihr habt den Verlag und die drei anderen Firmen aus dem Nichts aufgebaut. Mit Ideen, Engagement, Fleiß, Risikobereitschaft und Gottes Unterstützung dem Ganzen Eure Prägung gegeben.

Es ist also leicht vorstellbar, wie schwer es sein muss, die Zügel loszulassen und einem jüngeren Team  die Entscheidungen zu überlassen. Dies ist Euch auf beeindruckende Weise gelungen.

Ihr habt Euch beide intensiv auf den Ruhestand vorbereitet und Interessen und Aktivitäten entwickelt, dass man getrost auch von Unruhestand sprechen kann.

Entscheidend ist, dass Ihr beiden uns sehr viel Vertrauen geschenkt habt und immer noch schenkt. Dies ist nicht selbstverständlich! Dafür sagen wir Danke.

Wir sind beide froh, dass Ihr uns als Aufsichtsräte weiter beratend zur Seite steht und wir so von Eurem Erfahrungsschatz profitieren kön­nen. Indem wir heute noch durch den großen externen Sachverstand von Herrn Hoch im Aufsichtsrat unterstützt werden, ist der Verlag für die Zukunft gut gerüstet.

Wir sind also zuversichtlich, den von Euch eingeschlagenen Weg weiterhin erfolgreich fortsetzen zu können.

Jetzt habe ich die ganze Zeit von „wir“ gesprochen und möchte nun meinen Kollegen Peter Tiarks nach oben bitten. Er wird nun durch das weitere Programm führen.

Andreas Bergmoser

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